|
| Strauße werden durch die zauberhaften roten Dünen von Sossusvlei überragt. |
|
| Sossusvlei |
|
| Wasserloch - Etoscha Nationalpark |
|
| Eingang beim Okaukuejo Resort, Etosha |
|
| Tigerfisch Angeln auf dem Sambesifluss, Caprivizipfel |
|
| Eine der Hauptstrassen Swakopmunds |
|
| Quadbike fahren in den Dünen der Namib. |
|
| Felsgravuren bei Twyfelfontein, zum Weltkulturerbe erklärt |
|
| Der Brandberg |
|
| Elefanten, Damaraland |
| Fingerklip, Namibia |
|
| 35 m hohe Fingerklippe, Damaraland |
|
| Okavango-Delta, Botswana |
|
| Büffel im Okavango-Delta, Botswana |
|
| Säbelantilope, Chobe National Park |
|
| Hauptwasserfall der Victoria-Fälle |
|
| Natürliche Felsentümpel an der Kante der Victoria-Fälle |
|
| Sonnenuntergang am Sambesi, Sambia |
|
| Der spektakuläre Anblick Namibias Fischfluss-Canyons |
|
Namibia Executive Tours & Fishing Safaris zeigt Ihnen die grandiosesten Attraktionen im südlichen Afrika.
Der Sossusvlei liegt im Namib Naukluft Park, dem größten Naturpark Afrikas. Die gewaltigen Sanddünen, darunter die
höchsten der Welt, türmen sich bis 300 m auf und ziehen sich Kilometer weit hin. Durch Eisenoxydierung sind die
Dünen ockerfarben, und Geologen nehmen an, dass diese ursprüngliche Wüste die älteste der Welt ist. Die harsche
Schönheit von Sand und Firmament, die spektakuläre Höhe und Eleganz der Dünen nimmt Ihnen das Gefühl für Zeit
und Raum und lässt Sie vor Ehrfurcht erstarren. Diesen Ort muss man erlebt haben. Die allgegenwärtigen exquisiten
Formen, Schatten und Farben sind der Traum eines jeden Fotografen. Der Vlei selbst ist eine flache Senke, die von
Dünen umgeben ist. Diese Senke füllt sich manchmal mit Wasser und bildet einen fantastischen Kontrast zur alles
dominierenden Trockenheit um sie herum.
Ganz in der Nähe befindet sich der , eine Lehmpfanne, die von roten Dünen umsäumt ist und das Habitat von bis zu 900 Jahren alten Bäumen ist, die auf einer Sandsteinterasse ruhen. Diese Lehmpfanne wurde von überfluteten Flüssen geschaffen, die temporäre Tümpel bildeten und somit den Lebensraum für Kameldornbäume kreierten. Wanderdünen blockierten den Weg der Flüsse zum Meer, leiteten einen Klimawechsel ein und extreme Trockenheit war das Ergebnis. Die Bäume bekamen keinen Wasserzufluss, starben ab und die Skelette kann man noch heute bewundern.
Am Eingang des Sossusvleis befindet sich der, eine enge Schlucht, etwa 1 km lang und 30 bis 40 m tief. Erosion hat den Felsen bizarre Formen verliehen. Diese Formationen laden zu einer näheren Erkundung geradezu ein.
Der Etosha National Park hat eine Größe von 22912 Quadratkilometern und ist eines der wichtigsten und
erstaunlichsten Tierreservate im südlichen Afrika. Es war das erste Naturschutzgebiet, das von der deutschen Regierung
bereits im Jahre 1907 im damaligen Deutsch-Südwest als solches proklamiert wurde. Etosha setzt sich aus Salzwüste,
Savanne und bewaldeten Gebieten zusammen. Der Name bedeutet "großer weißer Platz" und eine riesige Salzpfanne,
die eine flache Senke von 5000 Quadratkilometern bildet, dominiert die Landschaft. Sie entstand aus einem See, der vor
tausenden von Jahren austrocknete. Nach guten Regenperioden und Zufluss aus Angola durch ein Delta ähnliches
System von flachen Bächen füllt sich die Pfanne.
Der Park hat 30 Quellen und Wasserlöcher, die durch ein Netzwerk von gut unterhaltenen Schotterstraßen verbunden
sind. Er bietet somit Besuchern beste Chancen den äußerst zahlreichen Wildbestand zu bestaunen. Die mit Wasser
gefüllte Pfanne lockt tausende von Wasservögeln an (etwa 340 verschiedene Arten), einschließlich riesiger Flamingoschwärme.
Dies zieht natürlich Mengen von Säugetieren an, darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras, Löwen,
Leoparden, Geparden, Hyänen und verschiedene Arten von Antilopen und Gazellen, die in gewaltigen Herden auftreten.
Der Caprivi ist ein schmaler Landstreifen mit einer Länge von etwa 400 km im Nordosten Namibias. Subtropische
Wälder, die von einem Netzwerk von Flüssen gespeist werden, dominieren die Landschaft. Extrem gute Regenfälle
haben hier eine Oase in der ansonsten trockenen Landschaft Namibias geschaffen. Sümpfe, Flutgebiete und Wälder
weisen eine üppige Vegetation auf. Eine Reihe von Flüssen durchzieht den Caprivi, u. a. Okavango, Kwando,. Diese permanenten Flüsse sind durch einen prominenten Bewohner berühmt, den Tigerfisch. Sie beherbergen auch über 300 verschiedene Vogelarten. Das Wasser dieser Region zieht auch viele größere Tiere an, wie
Elefanten, Kapbüffel, die verschiedensten Antilopen, Flusspferde und Krokodile. Es gibt mehrere Naturparks, in denen
diese Arten vollen Schutz genießen.
Obwohl der Caprivi eine begrenzte Bevölkerungsdichte aufweist, sind die Caprivi- und Okavango-Stämme geschickte
Künstler, was man aus ihren Erzeugnissen ersehen kann. Ihre handwerkliche Kunstfertigkeit produziert Tontöpfe,
geflochtene Körbe, Bodenmatten und die bekannten geschnitzten Skulpturen.
Swakopmund ist der Badeort Namibias. Das Städtchen ist nicht groß und eine Mischung alter deutscher Architektur,
ein Erbe der deutschen Kolonialzeit, und neuer Gebäude. Dies gibt der Stadt ihren ganz persönlichen Reiz. Die Lage an
der namibischen Küste ist natürlich die Hauptattraktion. Hier treffen die rollenden Sanddünen auf den kalten Atlantik,
ein besonders schöner und dramatischer Kontrast.
Die Temperaturen fallen selten unter 15ºC und der jährliche Niederschlag ist gleich Null, obwohl an neun Monaten im
Jahr der morgendliche Nebel vom Atlantik aufsteigt. Diese feuchten, grauen Umstände halten manchmal den ganzen
Tag an. Doch diese Nebelbank, die oft 30 km in die Wüste hinein reicht, bringt den Wüstenpflanzen und -tieren Wasser
und Leben und ernährt 80 Arten von Flechten und natürlich auch die antike Welwitschia-Pflanze. Viele endemische
Planzen- und Tierarten haben sich angepasst und die eigenartigsten Systeme des Wassersammelns entwickelt. So der
Tok-Tokkie-Käfer, der vom Kondenswasser auf seinem Rückenpanzer lebt. Diese faszinierende Flora und Fauna kann
man auf Wanderungen und Fahrten um Swakopmund und im leeren Flussbett des Swakops erleben.
Swakopmund und Umgebung bietet eine ganze Auswahl an interessanten Aktivitäten wie Sandsurfen, Quad Biking,
Dünenfahrten, Fallschirmspringen, Heißluftballonfahrten, Delphin Cruises, Haifischen oder Strandangeln. Die Stadt hat
zahlreiche Restaurants, Cafés, Kunstgalerien, Museen, einen Schlangenpark und ein Aquarium. Weitere interessante
Sehenswürdigkeiten unweit von Swakopmund sind die Lagune in Walvis Bay, die während der Saison von tausenden
von Flamingos aufgesucht wird, die Cape Cross-Robbenkolonie und die fantastischen, surrealen Gesteinsformationen
der Mondlandschaft.
Damaraland ist eine wüstenähnliche Savanne, unterbrochen von interessanten felsigen Hügeln und kargen Flächen. Es
war ursprünglich der Lebensraum der San, die hier als Jäger und Sammler lebten. Bei , das einst eine
natürliche Quelle besaß, findet man noch ausgiebige Felsmalereien und -Gravuren von Tieren und geometrischen
Formen der San. Dies Gebiet wurde kürzlich zum Weltkulturerbe erklärt. Man schätzt das Alter der Malereien und
Gravuren auf 2000 - 6000 Jahre. Eine Wanderung durch dieses Gebiet wird auch Sie faszinieren, ganz besonders die
bizarren Gesteinsformationen und der bekannte "Lions Head".
Der , eine Formation vulkanischen
Gesteins, ist ein "Muss" für Besucher. Bei Sonnenschein erhält man den Eindruck, dass der Berg in Flammen steht.
Im Tal der Orgelpfeifen, in der Nähe des Verbrannten Berges, hat ein Fluss vor tausenden von Jahren die Basaltsteine
so abgeschliffen, dass solch originelle Formen entstehen konnten.
Brandberg. Mit einer Höhe von 2606 m die höchste
Erhebung . Mit einer Höhe von 2606 m die höchste
Erhebung Namibias. Dunkel und mysteriös erhebt er sich aus der umliegenden Fläche. Er ist bekannt für seine
prähistorischen Felsmalereien, darunter die berühmte "White Lady". Das Gebirge selbst ist ein gewaltiger Granitblock,
der aus einer vulkanischen Röhre, die etwa 10 km weit unter die Erdoberfläche reicht, heraus gedrückt wurde.
Der ist eine Ansammlung von etwa 50 großen versteinerten Baumstämmen. Der größte erreicht eine
Länge von über 30 m. Diese Stämme wurden vor etwa 250 Millionen Jahren durch eine gewaltige Flut aus dem Norden
angeschwemmt. Sie wurden durch änorobische Bedingungen in Stein verwandelt und sind ausgezeichnet erhalten.
Bereits im Jahre 1950 wurde der Versteinerte Wald zum nationalen Monument erklärt.
Das südliche Damaraland, obwohl extrem trocken, hat interessante Flora und Fauna zu bieten. Halten Sie Ausschau
nach der antiken Welwitschia-Pflanze. Einige haben ein geschätztes Alter von 1000 Jahren. Es versetzt einen in
Erstaunen plötzlich in dieser Trockenheit und Weite größere Säugetiere anzutreffen, darunter die allseits bekannten
.
Beeindruckend einsam steht das Waterberg Plateau inmitten der flachen Umgebung. Mit einer Höhe von 200m bieten die steilen Klippen dem üppigen grünen Pflanzenwuchs am Fuße des Berges reichlich Schatten. Oben auf der kargeren Fläche hat sich ein isoliertes und unentrinnbares Ökosystem entwickelt, das für eine Vielfalt an Wild sorgt, unter anderem weiße und schwarze Nashörner, Büffel, Elenantilopen, Oryxantilopen, Giraffen, Kudus, Pferdeantilopen, Säbelantilopen, Impalas, Klippspringer, Steinböckchen, Schabrakenschakale, Wüstenluchse, Geparden, braune Hyänen und Leoparden. Im Schutz des thronenden Berges bilden wilde Feigenbäume, Feuerlilien, Korallenbäume und zwitschernde Papageien ein Paradies, das garantiert eine Besuch Wert ist. Uralte Felsgravierungen der San und nahe gelegene Dinosaurierspuren sind weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.
Sie werden überrascht sein, im nördlichsten Teil Namibias auf ein Paradies zu stoßen, die Epupa-Wasserfälle. Einer der
fünf ständig fließenden Flüsse Namibias, der Kunene , bildet diese Fälle an der Grenze zwischen Namibia und Angola.
Sie haben eine Länge von 1,5 km und fallen an farbenprächtigen Felswänden 60 m in die Tiefe.
Mit ihren zahlreichen, im Winde wiegenden Palmen und den einmaligen Sonnenuntergängen hat die Epupa-Region viel
zu bieten. Auch Sie werden von geologischen und archäologischen Stätten begeistert sein. Die Vogelvielfalt in diesem
Feuchtbiotop ist gewaltig und einige endemische Arten sind in der Kunene-Region anzutreffen.
Die Himbas sind die lokale Bevölkerung in diesem nordwestlichen Teil Namibias. Es ist die einzige ethnische Gruppe,
die ihre traditionelle Kleidung trägt und noch wie ihre Vorväter lebt. Sie stammen ursprünglich von nomadisierenden
Herero ab. Sie können an geführten Touren zu den temporären Dörfern der Himba teilnehmen. Hier lernen Sie die
Geheimnisse des heiligen Feuers, des Zwillings, der zurück blieb, und des heiligen Ochsen kennen, ebenso wie
afrikanische Menschen, die keinen Kalender kennen, ihren Tag verbringen.
Sie werden den Mopane-Gürtel überqueren, wenn Sie durch den Nordwesten reisen. Er wird so genannt, weil Mopanebäume
in west-östlicher Richtung einen Gürtel durch das nördliche Namibia ziehen. Er entstand vor hunderten von
Jahren als herum ziehende Elefanten Jahr um Jahr die Samen verstreuten. Durch ihre nahrhaften Substanzen stellen sie
einen wichtigen Teil der Nahrung dieser Tiere dar. Die Mopane-Bäume sind ausgesprochen schön und spenden kühlen
Schatten, der so wichtig ist in dieser heißen, trockenen Umgebung.
Das Okavango Delta ist eins der größten Binnenwassersysteme der Welt. Es entsteht im westlichen Hochland Angolas
mit mehreren Zuflüssen auf dem Weg nach Süden. Es fließt dann durch Namibia, wo es den Namen Kavango trägt.
Schließlich erreicht es Botswana und wird dort Okavango genannt.
Das Delta war einst ein Teil des Makgadikgadi-See, ein uralter See, der vor etwa 10.000 Jahren austrocknete. Heute hat
der Okavango River keinen Zugang zum Meer. Stattdessen versiegt er im Sande der Kalahari, wo er 15.000 Quadratkilometer
dieser Wüste irrigiert. Das Hochwasser des Deltas beginnt im Oktober und endet mehr oder weniger im April.
Auf der Höhe der Flut umfasst das Delta eine Größe von 16.000 Quadratkilometern. Sowie das Wasser steigt, kommt
das Wild zurück in die Region. Es schafft, natürlich Saison bedingt, ein Habitat für zahlreiche verschiedene Species.
Darunter Afrikanische Elefanten, Kapbüffel, Flusspferde, Lechwe-Antilopen, Weißschwanzgnus, Giraffen,
Nilkrokodile, Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen, Afrikanische Wildhunde, Große Kudus, Säbelantilopen, Schwarze
und Weiße Nashörner, Wasserleguane, Zebras, Warzenschweine und Chacma-Affen. Das Delta bildet auch das Habitat
für über 400 Vogelarten, einschl. des Schreiseeadlers, Kronenkranichs und des Heiligen Ibis.
Die beste Periode, um das Wild zu Gesicht zu bekommen, ist von Mai bis Oktober. Das Wildleben konzentriert sich
dann entlang der überfluteten Gebiete, und die trockene Vegetation gibt den Blick frei. Die beste Zeit für den Vogel- und
Floraenthusiasten ist während der Regensaison - von November bis April - wenn die Zugvögel wieder erscheinen und
die üppige Vegetation in voller Blüte steht.
Das Okavango-Delta wird von fünf ethnischen Gruppen bewohnt, jede mit ihrer spezifischen Identität und Sprache. Ihr
Leben spielt sich noch in den überlieferten Traditionen ab. Dazu gehört eine gemische Ökonomie mit Hirse/Sorghum-
Landwirtschaft, Fischen, Jagen, das Sammeln von Wildpflanzen und Weidewirtschaft.
Der Chobe National Park, der im Nordwesten Botswanas liegt, besitzt eine Wilddichte, die zu den höchsten Afrikas
zählt. Er hat eine Größe von 10.566 Quadratkilometern und ist der drittgrößte Park des Landes. Es ist auch der älteste
Park Botswanas. Seine Einmaligkeit ist ganz gewiss sein Wildreichtum und echte afrikanische Szenerie. Er kann Ihnen
daher die Safari Ihres Lebens bieten. Eine Trumpfkarte des Parks ist die Elefantenbevölkerung. Hier leben die
Kalahari-Elefanten, die an Größe alle anderen Rassen übertrifft. Wildbeobachtungen sind am besten während der
trockenen Saison - von April bis Oktober - wenn die meisten natürlichen Wasserpfannen ausgetrocknet sind,
Der Park weist vier äußerst verschiedene Eco-Systeme auf:
mit den saftigen Flächen und dichten Wäldern im Chobe River Gebiet im äußersten Nordosten;
Die im Westen ungefähr 50 km nördlich des Ababe-Tores;
Die im Nordwesten;
dazwischen das trockene Hinterland.
Der lokale Kololo-Stamm nennt sie "Mosi-oa-Tunya", der donnernde Rauch. Von denen, die immer wieder zu einem
Besuch zurück kehren, werden sie liebevoll und schlicht Vic-Falls genannt. Sie liegen im südlichen Afrika zwischen
den Ländern Sambia und Simbabwe. Es sind die größten - nicht die höchsten - Wasserfälle der Welt .Sie besitzen eine
recht eigenartige Form. Nirgendwo auf der Welt weisen größere Wasserfälle solch eine Vielfalt an Wildleben auf.
Sie sind 1,7 km breit und weisen eine Höhe von 108 m auf.
Der mächtige Sambesi stürzt durch eine Anzahl von Basaltschluchten in atemberaubende Tiefe. Die aufwirbelnde
Gischt der Fälle kann 20 km weit gesehen werden, und das donnernde Getose hört man bereits lange bevor man die
Fälle sehen kann.
Die Fälle sind ohne Übertreibung eine der größten Touristenattraktionen der Welt. Die one-day Wildwasser-Rafting-
Trips sind an Wild- und Kühnheit unübertroffen. Bis vor kurzem war das kommerzielle Bungee Jumping das höchste
dieser Erde. Vic Falls sind auch ein beliebtes Ziel für Flitterwöchner, die aus aller Welt hier die schönste Zeit Ihres
Lebens verbringen. Sundowner-Cruises, Wildfarmen und weitere Safarigelegenheiten tragen dazu bei, dass die
Victoria-Fälle eine der bestbesuchten Touristenattraktion Afrikas sind.
Der Südwesten Namibias besteht aus vier Wüsten. Dies sind die südliche Kalahari, die Nama-Karoo, die Sukkulenten-
Karoo und die Namib. Hier fällt das ganze Jahr hindurch nur wenig oder gar kein Regen und die Verdunstung ist äußerst
hoch. Durch den geringen Niederschlag sind die Landschafts- und Bodenformen und -farben ungewöhnlich
verschiedenartig. Im Laufe der Jahrmillionen hat sich eine überraschend große Bio-Vielfalt mit den ausgefallensten
Überlebenstrategien entwickelt. Viele Pflanzen und Tiere sind endemisch in diesem Gebiet.
Lüderitz ist ein malerisches Städtchen im Süden der Namib-Wüste, wie man es heutzutage nicht mehr antrifft. Es ist ein
völlig isolierter Küstenort mit vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit, die sich die Bucht überblickend an die Felsen
schmiegen. Fischerboote wippen hin und her auf dem kalten Atlantik. Auf einem Bootstrip zeigen Delphine und
Pinguine ihre Kunststücke über und unter Wasser. Lüderitz ist von größter historischer Wichtigkeit für Namibia. Ein
Zeuge davon steht am Diaz Point. Hier wurde im Jahre 1488 ein Steinkreuz vom portugiesischen Navigator
Bartholomeus Diaz errichtet. Anfangs wurde Lüderitz Angra Pequena genannt, was kleine Bucht bedeutet. Nicht selten
sieht man Schakale, Schabrackenhyänen und Springböcke an den unberührten Stränden. Typisch für die Lüderitz-
Halbinsel sind die zahlreichen Buchten und Lagunen. Eine interessante und attraktive Pflanze, die in dieser Gegend
gefunden wird, ist die Buschmannskerze. Ihre rosa Blüten schaffen einen fantastischen Kontrast zum schwarzen Fels.
Unmittelbar außerhalb Lüderitz befindet sich , Namibias berühmte Geisterstadt. Es war ursprünglich ein
geschäftiger Ort und ein Zentrum deutscher Kultur, als Diamanten 1908 in dieser Gegend entdeckt wurden. Später
wurden die Diamantenaktivitäten nach Oranjemund verlegt, und die Stadt verwandelte sich in Ruinen, die der Sand
langsam verschlang, nur wenig der vormaligen Herrlichkeit zurück lassend.
Der Zutritt zu dem Diamantenareal, dem , ist verboten, jedoch bekommt man Genehmigungen für
Tagestouren oder geführte Touren. Auf diesen Trips können Sie den Bogenfels bewundern, ein 55 m hoher Felsenbogen,
der ins Meer hineinragt. Sie sehen auch eine Robbenkolonie in der Atlas-Bucht, moderne Diamantenminen und weitere
Geisterortschaften.
Der Fischfluss-Canyon ist Namibias spektakulärstes geologisches Phänomen. Er liegt weit flussabwärts in Namibias
längstem Fluss, dem Fischfluss. Der Canyon ist 161 km lang, 27 km breit und hat eine Tiefe bis zu 550 m.
Ein großer Teil Namibias liegt in der . Es ist keine Wüste im wahrsten Sinne des Wortes, denn einige
Gebiete erhalten einen jährlichen Niederschlag bis zu 250 mm. Dies lässt dann die Kalahari im üppigsten Grün
erstrahlen. Die Bezeichnung Wüste ist auch aus einem anderen Grund nicht ganz richtig. Genau genommen ist es
eine fossile Wüste. Riesigen Sanddünen wie im Sossusvlei werden Sie hier nicht begegnen. Die Landschaft wird von
gold-glänzendem Gras und kleineren roten Dünen dominiert. Die unendliche Weite verleiht ihr eine ungewöhnliche
Schönheit. Im Frühjahr erwachen die sandigen Flächen zum Leben mit einem Teppich von Blumen und saftigem Gras,
während die Sommerregen die Kalahari teilweise in einen grünen Akazienpark, teilweise in eine trockene Waldfläche
verwandeln.
Die Kalahari-Wüste - oder Kgalagadi, wie sie in Botswana genannt wird - beherrscht den westlichen Teil Namibias,
einen großen Teil Botswanas und den Nordwesten Südafrikas, nördlich des Oranje-Flusses. Diese mächtige Wüste zieht
sich durch insgesamt sieben Länder.
Durch die unbeständigen Niederschläge und die trockenen Bedingungen ist die Kalahari nur dünn besiedelt. Die
bekanntesten Einwohner sind die San. In geschützten Wildparks kann man Springböcke, Oryx-Antilopen und
Kuhantilopen antreffen. Ebenso Löwen, Geparden und Leoparden. "Bird Watching" führt den Kenner zu mancher
Überraschung und größere Reptilien können auch beobachtet werden.
Vor einigen Jahren fanden die Besitzer einer Farm im Süden der Kalahari einen Felsen mit dem Abdruck eines
Reptilienskeletts. Der wissenschaftliche Name lautet . Dies ist ein fossiler langschnabeliger
Meeresfisch. Weitere Fossilien fand man unter Lagen von Lehmsteinen.
ist eine Formation von Delerithügeln, die wie Spielzeug von Riesenkindern aussehen. Es ist
ein weitläufiges Felsenlabyrinth und wurde vor 180 Millionen Jahren geformt, als der Superkontinent Gondwana
auseinander driftete.
Der ist eine Ansammlung von prähistorischen Bäumen mit dem Namen Aloe dichotoma. Es gibt
sage und schreibe 300 verschiedene Arten in dieser Familie. Sie erreichen eine Höhe von 3 bis 5 m und besitzen
dekorativ gegabelte Äste. Sie haben eine glatte glänzende silbergraue Borke, die ständig abblättert und im Alter
verschlungene Rechtecke und diamantartige Muster bildet. Im Winter produzieren diese Bäume grellgelbe Blüten.
Die Fluss bildet die internationale Grenze zwischen Namibia und Südafrika. Er entsteht in den Drakensbergen in
Südafrika und fließt 2200 km nach Westen, wo er den Atlantik erreicht. Sein Entstehungsgebiet hat eine jährliche
Niederschlagsmenge von etwa 2000 mm, aber diese Zahl verringert sich auf dem Wege nach Westen. An seiner
Mündung beträgt sie weniger als 50 mm p. a.
Während der gemäßigten Monate März und April, vorausgesetzt gute Regenfälle und dass sämtliche Schleusen
geöffnet sind, kann man mit einem Kanu (oder Floß) leicht 30 km am Tag zurücklegen. Das Gebiet näher zur Mündung
hin ist allgemein wegen der topographischen Begebenheiten am beliebtesten. Touren werden ganzjährig angeboten,
und Sie können die friedliche und beeindruckende Schönheit dieses Landstriches genießen. Der Oranje ist ein stiller,
malerischer Fluss mit sandigen Ufern und sauberem klarem Wasser.
|