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Sossusvlei, Namibia
Strauße werden durch die zauberhaften roten Dünen von Sossusvlei überragt.
Sossusvlei, Namibia
Sossusvlei
Etosha Pan, Namibia
Wasserloch - Etoscha Nationalpark
Eingang beim Okaukuejo Resort, Etosha
Eingang beim Okaukuejo Resort, Etosha
Tigerfisch Angeln auf dem Sambesifluss
Tigerfisch Angeln auf dem Sambesifluss, Caprivizipfel
Swakopmund
Eine der Hauptstrassen Swakopmunds
Quadbike fahren in den Dünen der Namib.
Quadbike fahren in den Dünen der Namib.
Felsgravuren bei Twyfelfontein, zum Weltkulturerbe erklärt
Felsgravuren bei Twyfelfontein, zum Weltkulturerbe erklärt
Der Brandberg
Der Brandberg
Elefanten, Damaraland
Elefanten, Damaraland
Fingerklip, Namibia
Fingerklip Rock, Damaraland
35 m hohe Fingerklippe, Damaraland
Okavango Delta
Okavango-Delta, Botswana
Buffalo, Okavango Delta
Büffel im Okavango-Delta, Botswana
Sable Antelope, Chobe National Park
Säbelantilope, Chobe National Park
Main Falls, Victoria Falls
Hauptwasserfall der Victoria-Fälle
Victoria Falls, Zambia
Natürliche Felsentümpel an der Kante der Victoria-Fälle
Zambezi Sunset, Zambia
Sonnenuntergang am Sambesi, Sambia
Fish River Canyon, Namibia
Der spektakuläre Anblick Namibias Fischfluss-Canyons

Namibia Executive Tours & Fishing Safaris zeigt Ihnen die grandiosesten Attraktionen im südlichen Afrika.

map of Namibia

Sossusvlei

Der Sossusvlei liegt im Namib Naukluft Park, dem größten Naturpark Afrikas. Die gewaltigen Sanddünen, darunter die höchsten der Welt, türmen sich bis 300 m auf und ziehen sich Kilometer weit hin. Durch Eisenoxydierung sind die Dünen ockerfarben, und Geologen nehmen an, dass diese ursprüngliche Wüste die älteste der Welt ist. Die harsche Schönheit von Sand und Firmament, die spektakuläre Höhe und Eleganz der Dünen nimmt Ihnen das Gefühl für Zeit und Raum und lässt Sie vor Ehrfurcht erstarren. Diesen Ort muss man erlebt haben. Die allgegenwärtigen exquisiten Formen, Schatten und Farben sind der Traum eines jeden Fotografen. Der Vlei selbst ist eine flache Senke, die von Dünen umgeben ist. Diese Senke füllt sich manchmal mit Wasser und bildet einen fantastischen Kontrast zur alles dominierenden Trockenheit um sie herum.
Ganz in der Nähe befindet sich der Dead Vlei, eine Lehmpfanne, die von roten Dünen umsäumt ist und das Habitat von bis zu 900 Jahren alten Bäumen ist, die auf einer Sandsteinterasse ruhen. Diese Lehmpfanne wurde von überfluteten Flüssen geschaffen, die temporäre Tümpel bildeten und somit den Lebensraum für Kameldornbäume kreierten. Wanderdünen blockierten den Weg der Flüsse zum Meer, leiteten einen Klimawechsel ein und extreme Trockenheit war das Ergebnis. Die Bäume bekamen keinen Wasserzufluss, starben ab und die Skelette kann man noch heute bewundern.
Am Eingang des Sossusvleis befindet sich derSesriem Canyon, eine enge Schlucht, etwa 1 km lang und 30 bis 40 m tief. Erosion hat den Felsen bizarre Formen verliehen. Diese Formationen laden zu einer näheren Erkundung geradezu ein.

Etosha National Park

Der Etosha National Park hat eine Größe von 22912 Quadratkilometern und ist eines der wichtigsten und erstaunlichsten Tierreservate im südlichen Afrika. Es war das erste Naturschutzgebiet, das von der deutschen Regierung bereits im Jahre 1907 im damaligen Deutsch-Südwest als solches proklamiert wurde. Etosha setzt sich aus Salzwüste, Savanne und bewaldeten Gebieten zusammen. Der Name bedeutet "großer weißer Platz" und eine riesige Salzpfanne, die eine flache Senke von 5000 Quadratkilometern bildet, dominiert die Landschaft. Sie entstand aus einem See, der vor tausenden von Jahren austrocknete. Nach guten Regenperioden und Zufluss aus Angola durch ein Delta ähnliches System von flachen Bächen füllt sich die Pfanne.
Der Park hat 30 Quellen und Wasserlöcher, die durch ein Netzwerk von gut unterhaltenen Schotterstraßen verbunden sind. Er bietet somit Besuchern beste Chancen den äußerst zahlreichen Wildbestand zu bestaunen. Die mit Wasser gefüllte Pfanne lockt tausende von Wasservögeln an (etwa 340 verschiedene Arten), einschließlich riesiger Flamingoschwärme. Dies zieht natürlich Mengen von Säugetieren an, darunter Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras, Löwen, Leoparden, Geparden, Hyänen und verschiedene Arten von Antilopen und Gazellen, die in gewaltigen Herden auftreten.

Der Caprivi-Zipfel

Der Caprivi ist ein schmaler Landstreifen mit einer Länge von etwa 400 km im Nordosten Namibias. Subtropische Wälder, die von einem Netzwerk von Flüssen gespeist werden, dominieren die Landschaft. Extrem gute Regenfälle haben hier eine Oase in der ansonsten trockenen Landschaft Namibias geschaffen. Sümpfe, Flutgebiete und Wälder weisen eine üppige Vegetation auf. Eine Reihe von Flüssen durchzieht den Caprivi, u. a. Okavango, Kwando,Zambezi und Chobe. Diese permanenten Flüsse sind durch einen prominenten Bewohner berühmt, den Tigerfisch. Sie beherbergen auch über 300 verschiedene Vogelarten. Das Wasser dieser Region zieht auch viele größere Tiere an, wie Elefanten, Kapbüffel, die verschiedensten Antilopen, Flusspferde und Krokodile. Es gibt mehrere Naturparks, in denen diese Arten vollen Schutz genießen.
Obwohl der Caprivi eine begrenzte Bevölkerungsdichte aufweist, sind die Caprivi- und Okavango-Stämme geschickte Künstler, was man aus ihren Erzeugnissen ersehen kann. Ihre handwerkliche Kunstfertigkeit produziert Tontöpfe, geflochtene Körbe, Bodenmatten und die bekannten geschnitzten Skulpturen.

Swakopmund

Swakopmund ist der Badeort Namibias. Das Städtchen ist nicht groß und eine Mischung alter deutscher Architektur, ein Erbe der deutschen Kolonialzeit, und neuer Gebäude. Dies gibt der Stadt ihren ganz persönlichen Reiz. Die Lage an der namibischen Küste ist natürlich die Hauptattraktion. Hier treffen die rollenden Sanddünen auf den kalten Atlantik, ein besonders schöner und dramatischer Kontrast.
Die Temperaturen fallen selten unter 15ºC und der jährliche Niederschlag ist gleich Null, obwohl an neun Monaten im Jahr der morgendliche Nebel vom Atlantik aufsteigt. Diese feuchten, grauen Umstände halten manchmal den ganzen Tag an. Doch diese Nebelbank, die oft 30 km in die Wüste hinein reicht, bringt den Wüstenpflanzen und -tieren Wasser und Leben und ernährt 80 Arten von Flechten und natürlich auch die antike Welwitschia-Pflanze. Viele endemische Planzen- und Tierarten haben sich angepasst und die eigenartigsten Systeme des Wassersammelns entwickelt. So der Tok-Tokkie-Käfer, der vom Kondenswasser auf seinem Rückenpanzer lebt. Diese faszinierende Flora und Fauna kann man auf Wanderungen und Fahrten um Swakopmund und im leeren Flussbett des Swakops erleben.
Swakopmund und Umgebung bietet eine ganze Auswahl an interessanten Aktivitäten wie Sandsurfen, Quad Biking, Dünenfahrten, Fallschirmspringen, Heißluftballonfahrten, Delphin Cruises, Haifischen oder Strandangeln. Die Stadt hat zahlreiche Restaurants, Cafés, Kunstgalerien, Museen, einen Schlangenpark und ein Aquarium. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten unweit von Swakopmund sind die Lagune in Walvis Bay, die während der Saison von tausenden von Flamingos aufgesucht wird, die Cape Cross-Robbenkolonie und die fantastischen, surrealen Gesteinsformationen der Mondlandschaft.

Damaraland

Damaraland ist eine wüstenähnliche Savanne, unterbrochen von interessanten felsigen Hügeln und kargen Flächen. Es war ursprünglich der Lebensraum der San, die hier als Jäger und Sammler lebten. Bei Twyfelfontein, das einst eine natürliche Quelle besaß, findet man noch ausgiebige Felsmalereien und -Gravuren von Tieren und geometrischen Formen der San. Dies Gebiet wurde kürzlich zum Weltkulturerbe erklärt. Man schätzt das Alter der Malereien und Gravuren auf 2000 - 6000 Jahre. Eine Wanderung durch dieses Gebiet wird auch Sie faszinieren, ganz besonders die bizarren Gesteinsformationen und der bekannte "Lions Head".
Der Burnt Mountain, eine Formation vulkanischen Gesteins, ist ein "Muss" für Besucher. Bei Sonnenschein erhält man den Eindruck, dass der Berg in Flammen steht. Im Tal der Orgelpfeifen, in der Nähe des Verbrannten Berges, hat ein Fluss vor tausenden von Jahren die Basaltsteine so abgeschliffen, dass solch originelle Formen entstehen konnten.
Brandberg. Mit einer Höhe von 2606 m die höchste Erhebung Brandberg. Mit einer Höhe von 2606 m die höchste Erhebung Namibias. Dunkel und mysteriös erhebt er sich aus der umliegenden Fläche. Er ist bekannt für seine prähistorischen Felsmalereien, darunter die berühmte "White Lady". Das Gebirge selbst ist ein gewaltiger Granitblock, der aus einer vulkanischen Röhre, die etwa 10 km weit unter die Erdoberfläche reicht, heraus gedrückt wurde.
Der Versteinerte Wald ist eine Ansammlung von etwa 50 großen versteinerten Baumstämmen. Der größte erreicht eine Länge von über 30 m. Diese Stämme wurden vor etwa 250 Millionen Jahren durch eine gewaltige Flut aus dem Norden angeschwemmt. Sie wurden durch änorobische Bedingungen in Stein verwandelt und sind ausgezeichnet erhalten. Bereits im Jahre 1950 wurde der Versteinerte Wald zum nationalen Monument erklärt.
Das südliche Damaraland, obwohl extrem trocken, hat interessante Flora und Fauna zu bieten. Halten Sie Ausschau nach der antiken Welwitschia-Pflanze. Einige haben ein geschätztes Alter von 1000 Jahren. Es versetzt einen in Erstaunen plötzlich in dieser Trockenheit und Weite größere Säugetiere anzutreffen, darunter die allseits bekannten Wüstenelefanten.

Das Waterberg Plateau

Beeindruckend einsam steht das Waterberg Plateau inmitten der flachen Umgebung. Mit einer Höhe von 200m bieten die steilen Klippen dem üppigen grünen Pflanzenwuchs am Fuße des Berges reichlich Schatten. Oben auf der kargeren Fläche hat sich ein isoliertes und unentrinnbares Ökosystem entwickelt, das für eine Vielfalt an Wild sorgt, unter anderem weiße und schwarze Nashörner, Büffel, Elenantilopen, Oryxantilopen, Giraffen, Kudus, Pferdeantilopen, Säbelantilopen, Impalas, Klippspringer, Steinböckchen, Schabrakenschakale, Wüstenluchse, Geparden, braune Hyänen und Leoparden. Im Schutz des thronenden Berges bilden wilde Feigenbäume, Feuerlilien, Korallenbäume und zwitschernde Papageien ein Paradies, das garantiert eine Besuch Wert ist. Uralte Felsgravierungen der San und nahe gelegene Dinosaurierspuren sind weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.

Kunene Region

Sie werden überrascht sein, im nördlichsten Teil Namibias auf ein Paradies zu stoßen, die Epupa-Wasserfälle. Einer der fünf ständig fließenden Flüsse Namibias, der Kunene , bildet diese Fälle an der Grenze zwischen Namibia und Angola. Sie haben eine Länge von 1,5 km und fallen an farbenprächtigen Felswänden 60 m in die Tiefe.
Mit ihren zahlreichen, im Winde wiegenden Palmen und den einmaligen Sonnenuntergängen hat die Epupa-Region viel zu bieten. Auch Sie werden von geologischen und archäologischen Stätten begeistert sein. Die Vogelvielfalt in diesem Feuchtbiotop ist gewaltig und einige endemische Arten sind in der Kunene-Region anzutreffen.
Die Himbas sind die lokale Bevölkerung in diesem nordwestlichen Teil Namibias. Es ist die einzige ethnische Gruppe, die ihre traditionelle Kleidung trägt und noch wie ihre Vorväter lebt. Sie stammen ursprünglich von nomadisierenden Herero ab. Sie können an geführten Touren zu den temporären Dörfern der Himba teilnehmen. Hier lernen Sie die Geheimnisse des heiligen Feuers, des Zwillings, der zurück blieb, und des heiligen Ochsen kennen, ebenso wie afrikanische Menschen, die keinen Kalender kennen, ihren Tag verbringen.
Sie werden den Mopane-Gürtel überqueren, wenn Sie durch den Nordwesten reisen. Er wird so genannt, weil Mopanebäume in west-östlicher Richtung einen Gürtel durch das nördliche Namibia ziehen. Er entstand vor hunderten von Jahren als herum ziehende Elefanten Jahr um Jahr die Samen verstreuten. Durch ihre nahrhaften Substanzen stellen sie einen wichtigen Teil der Nahrung dieser Tiere dar. Die Mopane-Bäume sind ausgesprochen schön und spenden kühlen Schatten, der so wichtig ist in dieser heißen, trockenen Umgebung.

Okavango Delta

Das Okavango Delta ist eins der größten Binnenwassersysteme der Welt. Es entsteht im westlichen Hochland Angolas mit mehreren Zuflüssen auf dem Weg nach Süden. Es fließt dann durch Namibia, wo es den Namen Kavango trägt. Schließlich erreicht es Botswana und wird dort Okavango genannt.
Das Delta war einst ein Teil des Makgadikgadi-See, ein uralter See, der vor etwa 10.000 Jahren austrocknete. Heute hat der Okavango River keinen Zugang zum Meer. Stattdessen versiegt er im Sande der Kalahari, wo er 15.000 Quadratkilometer dieser Wüste irrigiert. Das Hochwasser des Deltas beginnt im Oktober und endet mehr oder weniger im April. Auf der Höhe der Flut umfasst das Delta eine Größe von 16.000 Quadratkilometern. Sowie das Wasser steigt, kommt das Wild zurück in die Region. Es schafft, natürlich Saison bedingt, ein Habitat für zahlreiche verschiedene Species. Darunter Afrikanische Elefanten, Kapbüffel, Flusspferde, Lechwe-Antilopen, Weißschwanzgnus, Giraffen, Nilkrokodile, Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen, Afrikanische Wildhunde, Große Kudus, Säbelantilopen, Schwarze und Weiße Nashörner, Wasserleguane, Zebras, Warzenschweine und Chacma-Affen. Das Delta bildet auch das Habitat für über 400 Vogelarten, einschl. des Schreiseeadlers, Kronenkranichs und des Heiligen Ibis.
Die beste Periode, um das Wild zu Gesicht zu bekommen, ist von Mai bis Oktober. Das Wildleben konzentriert sich dann entlang der überfluteten Gebiete, und die trockene Vegetation gibt den Blick frei. Die beste Zeit für den Vogel- und Floraenthusiasten ist während der Regensaison - von November bis April - wenn die Zugvögel wieder erscheinen und die üppige Vegetation in voller Blüte steht.
Das Okavango-Delta wird von fünf ethnischen Gruppen bewohnt, jede mit ihrer spezifischen Identität und Sprache. Ihr Leben spielt sich noch in den überlieferten Traditionen ab. Dazu gehört eine gemische Ökonomie mit Hirse/Sorghum- Landwirtschaft, Fischen, Jagen, das Sammeln von Wildpflanzen und Weidewirtschaft.

Chobe National Park

Der Chobe National Park, der im Nordwesten Botswanas liegt, besitzt eine Wilddichte, die zu den höchsten Afrikas zählt. Er hat eine Größe von 10.566 Quadratkilometern und ist der drittgrößte Park des Landes. Es ist auch der älteste Park Botswanas. Seine Einmaligkeit ist ganz gewiss sein Wildreichtum und echte afrikanische Szenerie. Er kann Ihnen daher die Safari Ihres Lebens bieten. Eine Trumpfkarte des Parks ist die Elefantenbevölkerung. Hier leben die Kalahari-Elefanten, die an Größe alle anderen Rassen übertrifft. Wildbeobachtungen sind am besten während der trockenen Saison - von April bis Oktober - wenn die meisten natürlichen Wasserpfannen ausgetrocknet sind,
Der Park weist vier äußerst verschiedene Eco-Systeme auf:
Serondela mit den saftigen Flächen und dichten Wäldern im Chobe River Gebiet im äußersten Nordosten;
Die Savuti Marsh im Westen ungefähr 50 km nördlich des Ababe-Tores;
Die Linyanti Swamps im Nordwesten;
dazwischen das trockene Hinterland.

Victoria-Wasserfälle

Der lokale Kololo-Stamm nennt sie "Mosi-oa-Tunya", der donnernde Rauch. Von denen, die immer wieder zu einem Besuch zurück kehren, werden sie liebevoll und schlicht Vic-Falls genannt. Sie liegen im südlichen Afrika zwischen den Ländern Sambia und Simbabwe. Es sind die größten - nicht die höchsten - Wasserfälle der Welt .Sie besitzen eine recht eigenartige Form. Nirgendwo auf der Welt weisen größere Wasserfälle solch eine Vielfalt an Wildleben auf. Sie sind 1,7 km breit und weisen eine Höhe von 108 m auf.
Der mächtige Sambesi stürzt durch eine Anzahl von Basaltschluchten in atemberaubende Tiefe. Die aufwirbelnde Gischt der Fälle kann 20 km weit gesehen werden, und das donnernde Getose hört man bereits lange bevor man die Fälle sehen kann.
Die Fälle sind ohne Übertreibung eine der größten Touristenattraktionen der Welt. Die one-day Wildwasser-Rafting- Trips sind an Wild- und Kühnheit unübertroffen. Bis vor kurzem war das kommerzielle Bungee Jumping das höchste dieser Erde. Vic Falls sind auch ein beliebtes Ziel für Flitterwöchner, die aus aller Welt hier die schönste Zeit Ihres Lebens verbringen. Sundowner-Cruises, Wildfarmen und weitere Safarigelegenheiten tragen dazu bei, dass die Victoria-Fälle eine der bestbesuchten Touristenattraktion Afrikas sind.

SÜDWEST-NAMIBIA

Der Südwesten Namibias besteht aus vier Wüsten. Dies sind die südliche Kalahari, die Nama-Karoo, die Sukkulenten- Karoo und die Namib. Hier fällt das ganze Jahr hindurch nur wenig oder gar kein Regen und die Verdunstung ist äußerst hoch. Durch den geringen Niederschlag sind die Landschafts- und Bodenformen und -farben ungewöhnlich verschiedenartig. Im Laufe der Jahrmillionen hat sich eine überraschend große Bio-Vielfalt mit den ausgefallensten Überlebenstrategien entwickelt. Viele Pflanzen und Tiere sind endemisch in diesem Gebiet.

Lüderitz

Lüderitz ist ein malerisches Städtchen im Süden der Namib-Wüste, wie man es heutzutage nicht mehr antrifft. Es ist ein völlig isolierter Küstenort mit vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit, die sich die Bucht überblickend an die Felsen schmiegen. Fischerboote wippen hin und her auf dem kalten Atlantik. Auf einem Bootstrip zeigen Delphine und Pinguine ihre Kunststücke über und unter Wasser. Lüderitz ist von größter historischer Wichtigkeit für Namibia. Ein Zeuge davon steht am Diaz Point. Hier wurde im Jahre 1488 ein Steinkreuz vom portugiesischen Navigator Bartholomeus Diaz errichtet. Anfangs wurde Lüderitz Angra Pequena genannt, was kleine Bucht bedeutet. Nicht selten sieht man Schakale, Schabrackenhyänen und Springböcke an den unberührten Stränden. Typisch für die Lüderitz- Halbinsel sind die zahlreichen Buchten und Lagunen. Eine interessante und attraktive Pflanze, die in dieser Gegend gefunden wird, ist die Buschmannskerze. Ihre rosa Blüten schaffen einen fantastischen Kontrast zum schwarzen Fels.
Unmittelbar außerhalb Lüderitz befindet sich Kolmanskop, Namibias berühmte Geisterstadt. Es war ursprünglich ein geschäftiger Ort und ein Zentrum deutscher Kultur, als Diamanten 1908 in dieser Gegend entdeckt wurden. Später wurden die Diamantenaktivitäten nach Oranjemund verlegt, und die Stadt verwandelte sich in Ruinen, die der Sand langsam verschlang, nur wenig der vormaligen Herrlichkeit zurück lassend. Der Zutritt zu dem Diamantenareal, dem Sperrgebiet, ist verboten, jedoch bekommt man Genehmigungen für Tagestouren oder geführte Touren. Auf diesen Trips können Sie den Bogenfels bewundern, ein 55 m hoher Felsenbogen, der ins Meer hineinragt. Sie sehen auch eine Robbenkolonie in der Atlas-Bucht, moderne Diamantenminen und weitere Geisterortschaften.

Fischfluss-Canyon

Der Fischfluss-Canyon ist Namibias spektakulärstes geologisches Phänomen. Er liegt weit flussabwärts in Namibias längstem Fluss, dem Fischfluss. Der Canyon ist 161 km lang, 27 km breit und hat eine Tiefe bis zu 550 m.

SÜDOST-NAMIBIA

Ein großer Teil Namibias liegt in der Kalahari Desert. Es ist keine Wüste im wahrsten Sinne des Wortes, denn einige Gebiete erhalten einen jährlichen Niederschlag bis zu 250 mm. Dies lässt dann die Kalahari im üppigsten Grün erstrahlen. Die Bezeichnung Wüste ist auch aus einem anderen Grund nicht ganz richtig. Genau genommen ist es eine fossile Wüste. Riesigen Sanddünen wie im Sossusvlei werden Sie hier nicht begegnen. Die Landschaft wird von gold-glänzendem Gras und kleineren roten Dünen dominiert. Die unendliche Weite verleiht ihr eine ungewöhnliche Schönheit. Im Frühjahr erwachen die sandigen Flächen zum Leben mit einem Teppich von Blumen und saftigem Gras, während die Sommerregen die Kalahari teilweise in einen grünen Akazienpark, teilweise in eine trockene Waldfläche verwandeln.
Die Kalahari-Wüste - oder Kgalagadi, wie sie in Botswana genannt wird - beherrscht den westlichen Teil Namibias, einen großen Teil Botswanas und den Nordwesten Südafrikas, nördlich des Oranje-Flusses. Diese mächtige Wüste zieht sich durch insgesamt sieben Länder.
Durch die unbeständigen Niederschläge und die trockenen Bedingungen ist die Kalahari nur dünn besiedelt. Die bekanntesten Einwohner sind die San. In geschützten Wildparks kann man Springböcke, Oryx-Antilopen und Kuhantilopen antreffen. Ebenso Löwen, Geparden und Leoparden. "Bird Watching" führt den Kenner zu mancher Überraschung und größere Reptilien können auch beobachtet werden.
Vor einigen Jahren fanden die Besitzer einer Farm im Süden der Kalahari einen Felsen mit dem Abdruck eines Reptilienskeletts. Der wissenschaftliche Name lautet Mesosaurus tenuidens. Dies ist ein fossiler langschnabeliger Meeresfisch. Weitere Fossilien fand man unter Lagen von Lehmsteinen.
Spielplatz der Riesen ist eine Formation von Delerithügeln, die wie Spielzeug von Riesenkindern aussehen. Es ist ein weitläufiges Felsenlabyrinth und wurde vor 180 Millionen Jahren geformt, als der Superkontinent Gondwana auseinander driftete.
Der Köcherbaumwald ist eine Ansammlung von prähistorischen Bäumen mit dem Namen Aloe dichotoma. Es gibt sage und schreibe 300 verschiedene Arten in dieser Familie. Sie erreichen eine Höhe von 3 bis 5 m und besitzen dekorativ gegabelte Äste. Sie haben eine glatte glänzende silbergraue Borke, die ständig abblättert und im Alter verschlungene Rechtecke und diamantartige Muster bildet. Im Winter produzieren diese Bäume grellgelbe Blüten.

Oranje-Fluss

Die Fluss bildet die internationale Grenze zwischen Namibia und Südafrika. Er entsteht in den Drakensbergen in Südafrika und fließt 2200 km nach Westen, wo er den Atlantik erreicht. Sein Entstehungsgebiet hat eine jährliche Niederschlagsmenge von etwa 2000 mm, aber diese Zahl verringert sich auf dem Wege nach Westen. An seiner Mündung beträgt sie weniger als 50 mm p. a.
Während der gemäßigten Monate März und April, vorausgesetzt gute Regenfälle und dass sämtliche Schleusen geöffnet sind, kann man mit einem Kanu (oder Floß) leicht 30 km am Tag zurücklegen. Das Gebiet näher zur Mündung hin ist allgemein wegen der topographischen Begebenheiten am beliebtesten. Touren werden ganzjährig angeboten, und Sie können die friedliche und beeindruckende Schönheit dieses Landstriches genießen. Der Oranje ist ein stiller, malerischer Fluss mit sandigen Ufern und sauberem klarem Wasser.